Das Kapellengebäude ...

... ist ein architektonisches wie akustisches »Juwel«. Unter diesem Dach findet schon seit 1994 ein hochkarätiges, künstlerisch-kulturelles Programm statt.

Die Planungsgruppe Architektur der Begegnung-der-Künste e. V. wird unterstützt von Dipl.-Ing. Architekt Axel Toussaint, dem Entwerfer der KAPELLE (im Bild mit grüner Weste).

Die räumlichen Bedingungen dieses bis 2014 als moderne Klinikumskapelle genutzten Gebäudes sind in idealer Weise dazu geeignet, eine Nähe zwischen Publikum und Akteuren herzustellen und dadurch die Unmittelbarkeit des Erlebens künstlerischer Vorgänge zu ermöglichen.

Auf dieser Grundlage sowie der einmaligen Atmosphäre und Akustik soll das Kapellengebäude als Veranstaltungsort für einen vielfältigen Kulturbetrieb neu entstehen.

  • hervorragende Akustik
  • unmittelbare Publikumsnähe
  • vielfältiges Kulturprogramm

Bürgerinitiative gegen den Abriss

Durch das Engagement der Bürgerinitiative seit Anfang 2013 konnte erreicht werden, dass das Kapellengebäude in die städtebaulichen Planungen für das Neubaugebiet auf dem Gelände des bisherigen Klinikums Oststadt-Heidehaus integriert wurde.

Die Erhaltung der Kapelle ist damit jedoch noch nicht sichergestellt! Insbesondere muss eine neue Trägerschaft für das Gebäude aufgebaut werden und die nachhaltige Finanzierung gesichert werden.

Der Abriss des Gebäudekomplexes des Klinikums – vorausichtlich ab 2015 – bedeutet einen gewaltigen Umbruch für die umliegenden Stadtteile. Die KAPELLE mit dem Kulturbetrieb Begegnung-der-Künste soll in dieser Hinsicht auch ein Element der Erinnerungskultur vor Ort sein.

  • Erhaltung des Kapellengebäudes
  • Erinnerungskultur

Umbauplanung und Trägerschaft

Nach der Abtrennung vom Hauptgebäude – die KAPELLE ist durch einen Glasgang mit dem Klinikum verbunden – wird vor allem ein neuer Eingangs- und Treppenhausbereich erforderlich sein. Darüber hinaus ist die Installation von Sanitärräumen, Versorgungsanschlüssen und ein Innenausbau als Veranstaltungsort zu leisten. Begegnung-der-Künste e. V., Hannover, hat hierfür ein bauliches Konzept in Zusammenarbeit mit Architekten entwickelt.

  • Eingangsbereich und Treppenhaus
  • Sanitär und Versorgungsanschlüsse
  • Innenausbau

Um die baulichen Anstrengungen bewältigen zu können, wirbt der Verein um tatkräftige, organisatorische Unterstützung sowie um finanzielle Förderung durch Spender, Stiftungen und Sponsoren. Für den künftigen Gebäudebetrieb soll eine neue Trägerschaft aufgebaut werden.

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Fotos dieser Seite: Stephan Sasse
Architekturmodell: Dipl.-Ing. Eckhard Sasse